Boa, Phillip Faking To Blend In CD
| Best.Nr. | 147861 |
| Band/Artist | Boa, Phillip |
| Titel | Faking To Blend In |
| Format | CD |
| Preis inkl. MwSt | 18,99 EUR |
| Versandkosten | plus 2,00 Euro Versandkosten (in Deutschland) |
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| Info: | |
(08/07) Die Standardversion mit 13 Tracks im Jewel-Case.
01 On Tuesdays I'm Not As Young
02 Girl Is A Runner
03 Faking To Blend In
04 Drinking And Belonging To the Sea
05 Emma
06 You Are A Parasite but I Love You
07 Queen Day
08 You Hurt Me
09 Sleep A Lifetime
10 Collective Dandyism
11 In Todays Parties
12 How Much Can You Swallow
13 The Night Before the Last Was Saturday Night
Neu, versiegelt bzw. unbenutzt
| Rezensionen und Bewertungen von anderen Kunden: | |||||||||||
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Boa-Fan | ||||||||||
| Ein junger Klangvisionär verhilft dem Indie-Veteranen zu einem Karrierehighlight: Tobias Siebert und Phillip Boa haben sich gefunden! Die Diskussion ist müßig, aber doch zwei sätze dazu, wie das Label den Schreibern diese Platte vorstellt. Jeder Boa-Song auf der Vorab-CD wird eine knappe Minute vor Ende ausgeblendet. Sicherheitspolitik amputiert Musik, über die fehlenden Minuten, dramaturgisch nicht die unwichtigsten, müssen später andere urteilen. Was woher passiert, ist aber allemal bemerkenswert. Boa definierte sich schon immer über Produzenten. Tony Visconti, John Leckie oder Gordon Raphael - allerhand große Namen waren für ihn im Einsatz. Doch jetzt erreicht mit Tobias Siebert ein junger Berliner neue Dimensionen. Der Macher von Klez.e produzierte die Platte im wahrsten Sinne des Wortes. Er prägte sie, indem er das, was Boa ihm als Resultat einer Session auf Malta schickte, zerlegte, modern deutete und teils neu einspielte. Vielen Songs hat das sehr gut getan, denn die Wucht, die Boa von Natur aus mit großen Gesten einbringt, klingt auf "Faking to blend in" oft überraschend elegant. "Emma" zum Beispiel schachtelt Harmonien ganz dicht aufeinander, statt den Refrain isoliert vom Rest zum Himmel streben zu lassen. Überhaupt, die Refrains: Das übliche Bratgitarrenmotiv bekommt Konkurrenz von Akkordeon, feiner Elektronik, Discobässen oder einer dritten Stimme (Siebert wagt sich als dritte Kraft in das erprobte Doppel Boa/Pia Lund). "Sleep a lifetime" wird so zum schönsten Boa-Track seit "Pretty bay" von der "Helios"-LP. Boa soll ganz verzückt von dem sein, was Tobias Siebert mit seiner Musik angestellt hat. Er mag ein großes Ego haben, aber er ist kein Ignorant... André Bosse, Visions Nr. 173 /////////////////////////// Wer hat an der Uhr gedreht? Der Untriebige Phillip Boa ist in die Hauptstadt zurückgegehrt und es klingt... sehr speziell und unverkennbar nach Boa. Der "Decadence & Isolation" Nachfolger kommt gut. Man hat wieder nach untergrundigen Sounds gesucht. Das ist auch gelungen. Schöne schräge Gitarren, retroartige Keyboards mit Liebe zum Detail, knallige Drums mit kernigen Grooves und eine bestimmte Modernität. Klingt ein bischen nach Frischzellenkur der sich Boa da unterzogen haben. Der Lord of Indiecult und seine piepsende Gespielin haben jedenfalls nicht verlernt wie man vor ihrer Zeit jeden Titel einfach ausblendet - wer braucht schon Schlüsse?! Was somit in den Mittelpunkt rückt sind die litargischen Melodien und die merkwürdigen Songstrukturen - wie gehabt. Es gibt einige Überraschungen wie "You Hurt Me" wo Pia Lunds und Mr. Boa dann ein eher selten gewordenes punkiges Images auflegen, sehr geil. "You Are A Parasite but I Love You" wird hingegen ein neuer Klassiker, catchy und im boaschen Sinne perfekt trashig komponiert. Wir bekommen also wieder die gelungene Mischung zwischen Rotz und Honig serviert, die Phillip Boa & The Voodooclub schon irgendwie einmalig machen. Die exponierte Ausnahme ist "Girl Is A Runner" mit Keyboarddominanz und Singleambition, da muss man sich erst reinhören. Nichts desto trotz ist und bleibt "How Much Can You Swallow" ein Favorit mit Stärke. Man kann sagen was man will: Für die einen ist es einfach nur schräg, für die anderen der Stein der Weisen... "Sagen wir so: Am Anfang war ich, und es waren meine Texte und auch alles meine Songs." Das erinnert an die sprechende Bombe von Dark Star. Boa - Freigeist der Musik, Schreckgespenst der Achziger und hörenswertes Auferstandenes gegen den heutigen wurzellosen Vampirismus der Indipendent Szene. "Faking To Blend In" hat zwar keine Hits, aber das war sowieso klar. Die Künstler bestimmen selbst was kommerziell ist oder nicht. Ein Konzeptalbum mit derartiger Eigenwilligkeit ist nur als Gesamtkunstwerk zu betrachten und ein Schmuckstück für Eingeweihte und Sammler. Hate it or love it - der Zuhörer wird wieder einmal gezwungen sich zu entscheiden. Musik für Fans: Die breite Masse ausgeschlossen, im Ausland willkommen, als Prophet im eigenen Lande verkannt. Dieses Boa Album ist wirklich gelungen, wünscht man sich doch den Tag an dem die neue Scheibe klingt wie ein Best of mit neuen Titeln... | |||||||||||
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